Van Alom Berlin

Fotografie, Kunst und Fundstücke von überall her 

Ein altes Ladengeschäft am Südwestkorso, ebenerdig, mit einem kleinen Vorgarten davor. Früher wurden hier Jeans verkauft, danach zeigte der Galerist Günter Hepe vierzig Jahre lang Kunst aus Afrika und Ozeanien. Heute führen Anne Zeppmeisel und Joachim Rissmann die Galerie weiter.

Fotografie im Mittelpunkt

Der Schwerpunkt liegt auf der Fotografie, und das hat Gründe. Joachim Rissmann kuratiert seit vielen Jahren Ausstellungen, schon in seinem früheren Hotel Bogota in der Schlüterstraße, und fotografiert selbst. Anne Zeppmeisel ist als Tochter zweier Fotografen mit dem eckigen Blick und dem Geruch von Entwicklerflüssigkeit groß geworden. Daneben finden auch Zeichnungen, Grafiken, besondere Objekte und Fundstücke ihren Platz.

Ein Raum zum Reinkommen

Obwohl draußen der Verkehr vorbeizieht, ist es drinnen ruhig, und der Raum hat eine warme, ganz eigene Ausstrahlung. Hier muss man sich nicht anmelden. Man kann einfach hereinkommen, sich umschauen und ins Gespräch kommen, eine Seltenheit in einer Stadt, in der sonst fast alles verabredet sein will.

Von überall her

Van Alom ist ein schönes, etwas altmodisches niederländisches Wort für „von überall her“, und genau das soll die Galerie sein. Spanien und Frankreich sind in der Familiengeschichte fest verankert, und die Liebe zu beiden Ländern, zum Kochen, Essen und Genießen prägt auch ihre Haltung: offen, neugierig und gastfreundlich. Gezeigt werden Kunst und Preziosen von überall her, für Menschen, die gern ein bisschen bleiben.

Besuch

Südwestkorso 65, 12161 Berlin
Öffnungszeiten: Mittwoch 14-19h Samstag 12-18h und nach Vereinbarung


Im November sind wir leider nur

am 7. von 12-16h

am 18. und 25. von 14-18:30h für Sie da

Aktuell

José Giribas: Strassenfotograf in Kunduz/Afghanistan

Laufende Ausstellung: (bis 25.11.2026)

Hinter der Kamera – Vor der Kamera

Was passiert, wenn Fotografinnen und Fotografen selbst zum Motiv werden? Zum Jubiläum „200 Jahre Fotografie“ kehrt die Ausstellung den Blick um. José Giribás porträtierte legendäre Kolleginnen und Kollegen wie Gisèle Freund, Arno Fischer, Ellen Auerbach und Mario Testino. Joachim Rissmann fing Meister des Augenblicks wie René Burri, Martin Parr und Alice Springs oft ganz zufällig mit seiner Kamera ein.

Zur Ausstellung

Was Sie als Nächstes erwartet

Historische Kunst aus Afrika und Ozeanien
Verkaufsausstellung mit Stücken aus der Sammlung Günter Hepe und einer Einführung des Ethnologen und Provenienzforschers Nils Seethaler.
Eröffnung mit Vortrag: Do, 26. November, 19 Uhr (Einlass 18 Uhr) · geöffnet bis 28. November

Still Life. Almost.
Stillleben von Sebastian Schmidt und Joachim Rissmann. Einmal verstörend, einmal meditativ.
Vernissage: Do, 3. Dezember, 19 Uhr · bis 30. Januar 2027
Artist Talk: Mi, 13. Januar 2027, 19 Uhr

Kleine Wunderkammer
Vintage, Mid-Century-Design und schöne Dinge aus den 1970er-Jahren und früher. Vielleicht ist ja ein Geschenk dabei.
Samstags und mittwochs im Dezember